Sport-Ehrenpreis für Herrn Helmut Fritz

Der Fußballverein Lebach hat in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Leider hat sich aktuell für den Verein nichts Zählbares im Sport ergeben, aber einem Jubiläumsverein steht es gut zu Gesicht, auch an die Leute im Hintergrund zu denken. Das hat der FV Lebach einerseits durch die Ehrungen bei seinen Feierlichkeiten im Sommer getan und andererseits dadurch, dass er einen Mann für die Verleihung des Sport-Ehrenpreises der Stadt Lebach vorgeschlagen hat.
Verleihung des Sport-Ehrenpreis an Helmit Fritz im Jahr 2012 (v.l. Bürgermeister Arno Schmidt, Helmut Fritz, Kulturamtsleiter Klaus Reichert)
Bürgermeister Arno Schmidt (li) und der Vors. des Stadtv. f. sporttreib. Vereine Dieter Heim (rs) mit dem Geehrten
 
 
Fans und Sportinteressierte haben ja die Eigenart, alles rund um ihren Sport, ihren Verein und ihre Mannschaft erfahren zu wollen. Damit diesem Bedürfnis lückenlos Rechnung getragen werden kann, muss im Vorstand jemand sitzen, der für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, der sog. Pressewart. Der muss nicht nur lesen und schreiben können und über eine kommunikative Art verfügen, der muss auch ganz nah am Geschehen sein. Seine Informationen besorgt er sich aus erster Hand, er ist ein Fachmann in seinem Sport, muss Trainer und Sportler kennen, wissen, wer fit oder verletzt ist, wer mit dem Trainer knatscht und umgekehrt oder etwa, wer gerade beim Publikum hoch im Kurs steht. Kurzum: er muss in allen Bereichen der Szene zu Hause sein.

Beim FV Lebach heißt dieser Mann Helmut Fritz. Nach seiner eigenen aktiven Zeit heuerte er 1977 bei der Lebacher AH an und bekleidet seit 1979, also mittlerweile rund 33 Jahre, diese Funktion. Bis 1995 saß er als Pressewart im Vorstand, seitdem ist er sozusagen „freier Mitarbeiter“. Nichtsdestotrotz geht er seiner Verpflichtung mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit nach. Er ist Woche für Woche für das Stadionheft "Lebacher Wind" verantwortlich. Er bedient die Medien wie "Lebacher Anzeiger" oder "Saar Amateur" und hält Kontakt zu den Organen, die etwas über den FV Lebach wissen wollen. Gerade das Verfassen und Produzieren des Stadionheftes erfordert Disziplin und bringt viel Arbeit mit sich. Nicht zuletzt hat er auch maßgeblich an der Festschrift zum 100-Jährigen des Vereins mitgewirkt.
Daneben war er bis Anfang der neunziger Jahre auch noch Trainer verschiedener Mannschaften.

Helmut Fritz bringt seinen fußballerischen Sachverstand also schon seit Jahrzehnten in beispielhafter Weise im FV Lebach ein. Er arbeitet ruhig und beständig, macht wenig Aufhebens um seine Person, aber umso wichtiger und wertvoller sind die Ergebnisse seiner Tätigkeit für den Verein und die interessierte Öffentlichkeit.

Seine persönliche Fitness hat er lange durch intensiven Sport wie Laufen und Radfahren hoch gehalten. Mittlerweile, so hört man, betreibt er das Ganze etwas gelassener, aber immer noch stetig.

Herr Helmut Fritz hat sich vorbildlich um den Sport in der Stadt Lebach verdient gemacht und wird mit dem Sport-Ehrenpreis 2012 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch.

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Den Verantwortlichen für diese Ehrung ist eine wirkliche Überraschung gelungen und dafür bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich. Ich möchte auch erwähnen, dass es beim FVL zahlreiche Mitglieder und Anhänger gibt, die ihren Arbeitsanteil zum Vereinsleben beitragen, ohne viele Worte zu machen und selbstverständlich ehrenamtlich.

 

Zurzeit bietet der FVL ein positives Gesamtbild. Die Jugendabteilung ist auf einem guten Weg, die einzelnen Mannschaften wurden durch die neuen Spielgemeinschaften von A- bis D-Junioren personell verstärkt, die aktiven Mannschaften schlagen sich in der Saarlandliga und Bezirksliga Neunkirchen erfolgreich, ein neu gewählter Vorstand hat seine Arbeit aufgenommen. So mancher Anhänger mag sich ein wenig um unsere 1. Mannschaft sorgen, kämpft sie doch dieses Jahr um den Klassenerhalt. Doch ich bin sicher, dass unser Trainerteam Georg Müller und Christian Mehle mit der Mannschaft in den verbleibenden 13 Spielen die nötigen Punkte einfahren wird. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Mannschaft aus der höchsten saarländischen Liga abgestiegen ist, die am 21. Spieltag bereits 21 Punkte auf dem Konto hatte. Trotzdem richtet sich mein Appell an die Anhänger unserer Rot-Schwarzen, die Mannschaft auch in schwierigeren Zeiten moralisch zu unterstützen.

 

Sportliche Grüße - Helmut Fritz