1946:  Der Neubeginn

1947:
Nach dem 2. Weltkrieg erlauben die französischen Besatzer unter dem Namen „Fußballverein“ die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit. Der FVL wurde in die Kreisklasse II eingestuft. Bei den Spielen um den Saarlandpokal gelang der Einzug in die erste Hauptrunde gegen den Landesligisten FC Ensdorf. Dieses Spiel wurde auf dem "Seminarplatz" vor 2.500 Zuschauern ausgetragen. Ensdorf gewann 3:2 und schaffte es im weiteren Verlauf ins Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken, der 5:0 Sieger blieb.

Als „Trostpflaster“ für die Niederlage vermittelt der SFV den sehr starken FSV Mainz 05 als Gegner. Dieses Spiel wurde auf den "Theelwiesen" vor 3.500 Zuschauern ausgetragen. Die mit Spielern aus Thalexweiler verstärkte Lebacher Mannschaft gab sich erst nach großem Kampf mit 3:5 geschlagen.

1949:
Die Mannschaft konnte sich zu dieser Zeit spielerisch ständig steigern und errang 1949 die Meisterschaft in der II. Kreisliga.
Meistermannschaft 1949
Meistermannschaft:
Julius Sehn, Alois Sträßer, Ludwig Scherer, Hans Menzerath, Alfons Schmidt, Walter Kühn, Wolfgang Georg, Felix Schmitt, Oswald Brost, Hans Sauer, Otto Knobe.

In dieser Zeit wurde mit Hilfe der Gemeinde und aus Totomitteln das Sportgelände in den "Theelwiesen" ausgebaut. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn andere Veranstaltungen während der "Grünen Woche" oder der Kirmes störten Training und Spielbetrieb erheblich. Auf dem Sportgelände an der Dillinger Straße wurde ein neuer Spielort gefunden.

1965:
Nach 16-jähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse Mittelsaar war in der Vereinsgeschichte ein Tiefpunkt erreicht, der nicht von ungefähr kam. Vereinswechsel und die frühe Beendigung der sportlichen Laufbahn einiger Spieler hatten die Mannschaft geschwächt. Die Folge war der Abstieg in die B-Klasse.

Mannschaft 1967: Bauer, Serf, Müller, P.Koscik, Gaidzick, Hellwig, Jeglorsch, Riodenbusch, Schwarz ,Jenal, Koss B.
FVL 1967:  Oben:  Bauer, Serf, Müller, P. Koscik, Gaidzick, Hellwig, Jeglorsch. Unten:  Schwarz, Rodenbusch, Jenal, B. Koss.
 

1974:

Otto Kühne wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Der FVL wird Meister und steigt in die A-Klasse auf.

Meistermannschaft:

Oben stehend: Betreuer Gerd Jung, Franz-Josef Brendel, Peter Kowol, Hans Müller, Peter Holzer, Günter Schmitt (der große Nelly), Werner Jager, Peter Bauer, Trainer Toni Sinnwell. Untere Reihe: Norbert Kapusciok, Klaus Spaniol, TW Werner Klingmann, Hans-Jürgen Brendel, Erwin Kaleja. Kleines Foto: Günter Schmitt (der kleine Nelly)

1976:
Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga Nordost.
Meistermannschaft 1976
 
1976 - 1982:
Landesliga Nordost: 1977 Dritter, 1978 Zehnter, 1979 Dritter, 1980 Zweiter, 1981 Fünfter, 1982 Zweiter.
 
1979:
Der FVL, ergänzt mit Spielern aus Eppelborn, Saarwellingen und Körprich, spielt gegen eine Traditionsmannschaft, in der unter anderen mitwirken: Torwart Frank Fahrian, Wolfgang Overath, Horst Eckel, Helmut Haller, Uwe Klimaschewski und andere. Das Spiel, ausgetragen auf dem Hartplatz im FVL-Stadion, endet 3:1 für die gastgebende Mannschaft.

Traditionsmannschaft


1981:
Einweihung des Rasenplatzes: Auswahlmannschaft Lebach/Schmelz/Saarwellingen gegen den 1. FC Kaiserslautern 1:2. Zuschauer: 3500.

FCK-Weltklasse-Torwart Ronny Hellström verletzte sich in diesem Spiel an der Schulter so schwer, dass er ein halbes Jahr pausieren musste. Er konnte seine Karriere fortsetzen, die er 1984 beendete.
  
Die Auswahlmannschft in grünen Trikots:  Peter Kowol, Jörg Nehren, Leo Barth, Klaus Hoffmann, Stefan Morawe, Albert Lill (FSV Saarwellingen), Uwe Dörr, Berthold Schmidt (FC Schmelz), Udo Hölzer (SC Falscheid), Franz Braun (FC Schmelz), Franz-Josef Brendel.

1982:
Zwei Entscheidungsspiele um die Meisterschaft gegen Quierschied enden 0:0 nach Verlängerung. Im zweiten Spiel verweigert der Schiedsrichter dem FVL in der 117. Minute einen klaren Foulelfmeter, verursacht am einschussbereiten Jörg Nehren. Das anschließende Elfmeterschießen verliert der FVL 2:4.

Wegen des nicht gepfiffenen Strafstoßes geht ein Sturm der Entrüstung durch die gesamte saarländische Fußballszene.

Trainer:  Sepp Martin.
 
1982: Frustration nach der Niederlage im Elfmeterschießen
 
Foto:  Verlängerung nach 0:0.

1983:
Meisterschaft und Aufstieg in die Verbandsliga, nachdem der FVL das Entscheidungsspiel mit 2:0 gegen den FV Eppelborn in Hasborn gewonnen hat.

1:0:  Karl Fajferek aus fünf Metern nach glänzender Vorarbeit von Peter Kowol in der 63. Minute.
2:0:  Karl Fajferek durch 20-Meter-Schuss in den Winkel in der 79. Minute.

Trainer:  Hans Joachim Krajczy.

Eppelborn hatte vor Weihnachten schon acht Punkte Vorsprung und wurde vom FVL nach der Winterpause in einem unwiderstehlichen Endspurt noch eingeholt.
 
Meistermannschaft und Fans - nach dem Entscheidungsspiel:
Oben: Vorstandsmitglied Karl-Heinz Kessler, Vereinsarzt Karl Schorr, Bernhard Popella, Armin Klotz, Volkmar Hellwig, Günter Schmitt, Norbert Kowol, Manfred Dörr, Trainer Joachim Kraiczy, Peter Bauer, 1. Vorsitzender Otto Kühne, Betreuer Gerd Jung, Vorstandsmitglieder Harald Hönig, Holger Teegen, Horst Zimmer.
Unten: Christian Blochel, Franz-Josef Brendel, Bernd Schmidt, Thomas Kesler, TW Elmar Hessedenz, TW Klaus Hoffmann, Stefan Morawe, Karl Fajferek, Kapitän Peter Kowol. 
 
1984 - 1996:
Erstes Jahr Verbandsliga: Platz sechs

Zweites Jahr: Platz 7

Drittes Jahr: Platz 3: In diesem dritten Jahr schoss Christoph Mees 32 Tore und wechselte zum 1. FC Saarbrücken.

Im vierten Jahr will der FVL in die Oberliga, verpflichtet fünf neue Spieler, schafft aber nur Platz 10. In den folgenden Jahren landet die Mannschaft meist im gesicherten Mittelfeld. Ab 1993 ist jede Saison Abstiegskampf.

Die Trainer in diesen Jahren in dieser Reihenfolge: Fünf Jahre Joachim Krajczy, drei Jahre Klaus Lobert, vier Jahre Gottfried Peter, ein Jahr Christoph Mees.

Mannschaft 1985 
Foto: Der FVL 1985:  Die neue Mannschaft nach dem Aufstieg. Oben: Franz-Josef Brendel, Bernd Thielgen, Thomas Kessler, Christoph Mees, Werner Herrmann, Rainer Müller, Trainer Joachim Kraiczy, Armin Klotz, Reiner Hans, Betreuer Norbert Brendel. Unten: Udo Hölzer, Karl Fajferek, Rainer Schmidt, TW Dietmar Kimmling, Johannes Mike, Harry Sträßer, Theo Both.
 
1985
Die A-Jugend wird ungeschlagen Meister der Bezirksliga und gewinnt den Saarlandpokal. Mit jeweils 2:1 gewinnt die Mannschaft das Halbfinale gegen Borussia Neunkirchen und das Endspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.
Die A-Jugend 1985:  Oben: Trainer Erwin Kaleja,Wolfgang Szygula (verdeckt), Patrick Schmidt, Uwe Bungert, Bernd Adam, Jürgen Kühn, Leo Heinz, Thomas Müller, Peter Lorenz, Patrick Hönig (Fan mit Fahne). Unten TW Dirk Remmlinger, Rainer Schmidt, Waldemar Borzucki, TW Andreas Szdzuy, Heinz Wohlschlegel, Paul Ziegler, Jürgen Filusch.
 

1992

Oben: Betreuer Jörg Schwindling, Betreuer Arno Fercho, Mark Strauß, Daniel Kallus, Jens Schirra, Steffen Posselt, Alexander Holz, Markus Zangerle, Betreuer Hans Zangerle, Trainer Wolfgang Schmidt. Unten: Adrian Schwarzer, Tobias Schober, Jens Reichert, Andreas Junker, Michael Fercho,  Thorsten Schemel, Adrian Smorawski, Stefan Graf.

 

1994:
Otto Kühne scheidet aus beruflichen Gründen als 1. Vorsitzender aus. Zum Nachfolger wird der Lebacher Arzt Karl Schorr gewählt.

1997:
Verbandsliga Saar, Platz 15. 22:47 Tore, 34 Punkte. Trainer: Rainer Hans.

Neuer 1. Vorsitzender: Werner Müller

1998:
Abstieg als Drittletzter in die Landesliga Nordost. 27:50 Tore, 34 Punkte.
Trainer: Rainer Hans, der in der Winterpause den ausgeschiedenen Coach Johannes Mainka ablöste. 
 
1999:
Neunter der Landesliga Nordost. 42:56 Tore, 37 Punkte.

Nach etlichen Abgängen wegen des Abstiegs mußte Spielertrainer Frank Müller, 35, davor Eintracht Trier, Borussia Neunkirchen, FSG Schiffweiler, eine neue Mannschaft formieren. Nach der Winterpause konnte sie zeitweise sogar bis auf Tabellenplatz 5 vorstoßen.

Meister: SV St. Ingbert. Absteiger: SV Urexweiler.

Neulinge: FC Kutzhof, Viktoria St. Ingbert (beide Aufsteiger)